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Kryptowährungen in der Versicherungsbranche

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Kryptowährungen in der Versicherungsbranche – ein Blick in die Zukunft

Mittlerweile sind Kryptowährungen ein großer Bestandteil der Berichterstattung und die Akzeptanz als Zahlungsmittel nimmt in zahlreichen Lebensbereichen zu. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die Versicherungsbranche umdenkt und das Angebot schrittweise modifiziert. Die Schweizer Axa Versicherungen AG, ihres Zeichens die größte Schweizer Versicherung, akzeptiert seit April 2021 die marktführende Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel. Nach eigenen Angaben investiert die zweitgrößte Versicherungsgesellschaft Europas damit in ihre digitale Entwicklung. Der Schritt ziele darauf ab, dem wachsenden Kundenbedürfnis nach mehr Wahlfreiheit beim Zahlen zu entsprechen. Es ist äußerst wahrscheinlich, dass künftig weitere virtuelle Währungen folgen werden. Insbesondere Ripple, die regelmäßig als die „Kryptowährung der Banken“ bezeichnet wird, dürfte künftig eine größere Rolle spielen.

Die Besonderheiten von Ripple im Überblick

Das Zahlungsnetzwerk Ripple baut auf einem Open-Source-Protokoll auf und ist daher transparent einsehbar. Oftmals wird der Begriff Ripple als Synonym für die zugehörige Digitalwährung XRP verwendet. Das hinter dem Zahlungsnetzwerk steckende Unternehmen Ripple Labs verfolgt vorrangig das Ziel, auf dem Ripple-Protokoll basierende Softwarelösungen an Banken zu verkaufen. Mit den Produkten können Kreditinstitute internationale Zahlungen in Echtzeit abwickeln und damit äußerst zeitnah Gelder transferieren. Wenn ein Bankkunde im Rahmen des Ripple-Netzwerks einen bestimmten Geldbetrag von einem Kreditinstitut zu einer anderen Bank übertragen möchte, ist grundsätzlich eine Bestätigung von sämtlichen Netzwerkteilnehmern erforderlich. Dieser Einigungsprozess findet alle 2 bis 5 Sekunden statt. Hierbei ist weder eine Abhängigkeit von einer zentralen Verwaltungsstelle noch von einem geografischen Standort gegeben. Die Aktivitäten und Anstrengungen von Ripple Labs sind darauf ausgerichtet, die Anzahl der teilnehmenden Banken zu erhöhen. Außerdem soll das Ripple-Protokoll nach den Vorstellungen des Unternehmens zunehmend bei den internationalen Zahlungsströmen verwendet werden.

Die Unterschiede zwischen Bitcoin und Ripple

Während das Bezahlen von Dienstleistungen und Waren bei Bitcoin im Mittelpunkt steht, ist Ripple auf den Geldwechsel und die Abwicklung von Zahlungen ausgerichtet. Banken, Regierungen und Drittparteien haben bei Bitcoin, welches als dezentrales System ausgelegt ist, keine Regulierungsmöglichkeiten. Bei Ripple ist ein offizielles Unternehmen mit bestimmten Zielen und Investoren im Hintergrund die treibende Kraft. Ausweislich der Ripple Preise führt die stärkere Einbeziehung des Bankwesens offenkundig zu einem Vertrauensgewinn und damit in der Folge zu einem stabilen Kurs. Während ein bestimmter Miningprozess die Generierung neuer Bitcoins ermöglicht, wurde das Ripple-Netzwerk bereits bei der Erschaffung mit der Höchstanzahl von 100 Milliarden XRP-Token ausgestattet. Im Durchschnitt benötigt eine Bitcoin-Transaktionsbestätigung rund 10 Minuten, eine XRP-Transaktionsbestätigung lediglich 5 Sekunden. Als weiterer Vorteil des Ripple-Netzwerks sind die geringeren Transaktionsgebühren zu nennen. Gleichwohl beide virtuelle Währungen mit individuellen Vorzügen überzeugen können, sind bei Ripple in mehreren Bereichen gewisse Pluspunkte zu identifizieren.

Die Kooperationspartner von Ripple

Unter anderem UBS, Santander und die Fidor Bank sind als wichtige Kooperationspartner von Ripple zu nennen, die unter Umständen weitere Kreditinstitute zu einer Zusammenarbeit bewegen werden. Es ist davon auszugehen, dass eine höhere Zahl von Kooperationspartnern zu einem höheren Ripple-Kurs führen dürfte. Unter anderem die Kooperation des Ripple-Partners Tranglo mit dem australischen FinTech OmiPay wurde von der Fachpresse mit einem regen Interesse zur Kenntnis genommen. Angesichts der allgemeinen Vorteile, der bisherigen Entwicklungen und der verfolgten Ziele ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch Ripple, oder vielmehr XRP, künftig von Versicherungsunternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Unter Umständen sorgen die Kursentwicklungen sogar dafür, dass die virtuelle Währung bei der Geldanlage-Strategie von Altersvorsorgeprodukten berücksichtigt wird.

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